Bilaterale Stimulation
Ich liebe es, Neues zu lernen – natürlich ganz besonders, wenn es um mein Lieblingsthema, das Nervensystem, geht. Ein solches Thema, von dem ich schon oft gehört, das ich aber (bis letztes Wochenende) noch nicht ausprobiert habe, ist die bilaterale Stimulation.
Am letzten Samstag durfte ich diese Methode in einem Workshop genauer kennen lernen und ausprobieren – und war sofort begeistert. Es hat sich für mich angefühlt, als würde ich mich sanft zurück in meine Mitte schaukeln. Ich wurde ruhiger, präsenter, klarer. Ich war wieder mehr bei mir.
Was ist bilaterale Stimulation?
Bilaterale Stimulation bedeutet, dass Dein Körper abwechselnd auf der rechten und auf der linken Seite stimuliert wird, zum Beispiel durch sanftes Klopfen, Töne oder rhythmische Bewegungen. Sie wird unter anderem auch im therapeutischen Kontext eingesetzt, zum Beispiel in der EMDR-Methode. Dort nutzt man gezielte, abwechselnde Reize, um das Nervensystem bei der Verarbeitung von Erfahrungen zu unterstützen.
Dieses abwechselnde Aktivieren beider Körperseiten spricht beide Gehirnhälften an und bringt Dein System in einen ruhigen, gleichmäßigen Rhythmus. Genau das liebt Dein Nervensystem! Es ist etwas sehr Ursprüngliches, als ob Du Deinem Körper den Impuls zum „sich einschwingen“ gibst.
Die sanften, abwechselnden Stimulationen können dabei helfen, innere Unruhe zu reduzieren und Dein System wieder in Balance zu bringen. Stress kann sich abbauen und festgehaltene Spannung darf sich lösen. Es entsteht ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität.
Für mich hat es sich genau so angefühlt: Wie ein inneres Hin- und Her-Schaukeln, das mich langsam zurück in meine Mitte trägt und mich sicher und geborgen fühlen lässt.
Wenn Du magst, probier es doch selbst direkt einmal aus: Lege Deine Hände jeweils auf die gegenüberliegenden Oberarme, wie bei einer sanften Selbst-Umarmung. Lass Deinen Atem ruhig fließen.
Beginne nun, im Rhythmus Deines Atems abwechselnd mit der rechten und linken Hand leicht auf Deine Oberarme zu klopfen. Nimm Dir dafür ein paar Atemzüge Zeit und mach es ganz in Deinem eigenen Tempo. Und dann spür einmal nach: Wie fühlt sich diese Körperübung an? Was verändert sich vielleicht in Dir?
Kleine Impulse mit großer Wirkung
Manchmal sind es genau diese einfachen, kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen: Ein paar bewusste Atemzüge, ein sanfter Rhythmus, der Dich ins Fühlen bringt, ein Moment, in dem Du wieder bei Dir ankommst.
Dein Nervensystem reagiert auf solche Signale oft schneller, als Du denkst. Ich habe die bilaterale Stimulation seit letztem Wochenende schon ein paar Mal in meinen Alltag eingebaut – vielleicht ist diese Übung auch für Dich eine neue kleine Begleiterin für alle Lebenslagen?
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