Wenn nichts mehr geht

Ende Januar war ich für eine Woche im Winterurlaub am Achensee in Österreich. Zum ersten Mal seit Jahren bin ich bewusst in den Schnee gefahren und war umgeben von Weite, guter Bergluft und diesem wunderschönen Panorama.

Es war eine aufregende Woche: Ich bin das erste Mal seit fast 10 Jahren wieder auf Skiern gestanden und zum ersten Mal überhaupt mit meiner Hündin Laya gerodelt. Es war unglaublich schön und hat viel Spaß gemacht – gleichzeitig habe ich sehr deutlich gespürt, dass mein Nervensystem dabei ganz schön gefordert war.

Da war Aufregung, Adrenalin, Freude, Lachen, aber auch Anstrengung, Unsicherheit, eine Prise Angst und (vor allem beim Rodeln) ein leises Gefühl von Kontrollverlust. Kopf und Körper waren gut beschäftigt in dieser Woche!

Der Moment, als nichts mehr ging

Ein Tag ist mir dabei ganz besonders in Erinnerung geblieben: Bei traumhafter Sonne waren wir den ganzen Tag draußen, erst winterwandern, dann noch zweimal mit dem Schlitten die 5km lange Naturrodelbahn am Zwölferkopf abfahren. Es war wunderschön – und wahnsinnig anstrengend.

Nach diesem intensiven Tag voller Bewegung und Eindrücke war ich körperlich komplett erschöpft. Es ging einfach nichts mehr. Ich konnte gerade noch die Schlitten abgeben und ins Auto steigen, aber kein Gespräch mehr führen, nichts mehr aufnehmen. Ich war durch.

Zurück in unserer Ferienwohnung habe ich mich direkt ins Bett gelegt und eine Stunde lang tief und fest geschlafen. Danach sah die Welt schon wieder anders aus: Mein Körper fühlte sich wieder bewohnt an, mein Kopf klarer, mein Nervensystem spürbar stabiler.

Selbstfürsorge beginnt beim Hinhören

Dieser Moment war für mich ein sehr ehrlicher Reminder dafür, wie wichtig es ist, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen. Ich hatte schon nach der ersten Schlittenabfahrt gemerkt, dass mein Körper ganz schön müde war. Aber es hat so viel Spaß gemacht, dass wir unbedingt nochmal fahren wollten.

Auch das gehört für mich zu einem liebevollen Umgang mit mir selbst: mich nicht sofort auszubremsen, sondern bewusst zu entscheiden, noch ein Stück weiterzugehen – manchmal eben auch bis an die Grenze. Und dann ebenso bewusst zu spüren, was ich in dem Moment brauche.

Nach der zweiten Abfahrt war dieser Punkt erreicht. Mein Körper hat mir sehr klar signalisiert: Jetzt brauche ich Ruhe. Keine Übungen, keine Erklärungen, keine weiteren Impulse. Sondern Erholung, Rückzug und die Erlaubnis, gerade nicht zu funktionieren.

Vielleicht kennst Du solche Momente auch: nach intensiven Tagen, vielen Eindrücken oder emotionalen Gesprächen. Dann ist es kein Zeichen von Schwäche, wenn Du innehältst oder eine Pause brauchst – sondern ein Zeichen von Wahrnehmung, Selbstachtung und Fürsorge.

In meinem Fall war das ganz einfach Schlaf. Und manchmal kann es tatsächlich so einfach sein: Bedürfnisse wahrnehmen, ihnen Raum geben und dadurch das Nervensystem sanft wieder stärken. Das ist meine Einladung an Dich, auf die Signale Deines Körpers zu hören – er weiß immer genau, was Du gerade brauchst.

Neuer Yoga-Quickie aus den Bergen

Der Urlaub am Achensee wird mir in Erinnerung bleiben: Das Panorama, die Weite, die klare Luft und nicht zuletzt dieses Erlebnis: All das hat etwas in mir sortiert.

Dieses Gefühl wollte ich mitnehmen – und habe deshalb dort vor dem wunderschönen Alpenpanorama einen neuen Yoga-Quickie aufgenommen! Diese kurze Praxis für den Oberkörper bringt die Energie ins Fließen und zaubert Dir in nur 5 Minuten ein Lächeln ins Gesicht. Komm kurz raus aus dem Kopf, rein in den Körper. Bring Deine Energie wieder in Bewegung. Du brauchst noch nicht einmal eine Matte, sondern kannst einfach direkt im Stehen mitmachen. Viel Freude damit!

Hier geht’s direkt zum neuen Yoga-Quickie auf YouTube

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