Ein Trend mit Tiefgang

In den letzten Wochen habe ich einen Yoga-Trend auf den sozialen Netzwerken beobachtet. Yogi:nis beantworten die folgenden drei 3 Sätze mit Fotos oder Videos:

  • Zeige eine Pose, die Du liebst
  • Zeige eine Pose, die Du lernst zu lieben
  • Zeige eine Pose, auf die Du stolz bist

Zu sehen gab es dann vor allem Handstand, Kopfstand, Spagat, Rad, Kinnstand, Skorpion und viele weitere „akrobatische“ Yoga-Haltungen. Das sieht beeindruckend aus und lässt sich auf Instagram & Co. schön zeigen…

Das ist auch völlig in Ordnung – ich war ja auch stolz, als ich das erste Mal im Kopfstand stand. Doch mittlerweile ist mir die Schublade, in die wir Yoga damit stecken, zu klein.

Yoga ist für mich mehr als Sport

Yoga wirkt ganzheitlich und mir ist es wichtig, bei der körperlichen Praxis nicht nur auf die physische Haltung, sondern auch auf die mentalen und energetischen Effekte der Posen zu achten.

In dem Rahmen habe ich mich auch davon verabschiedet, die „perfekte Pose“ erreichen zu wollen – das war für mich oft mit dem Gefühl verbunden, dass ich und mein Körper nicht gut genug sind, dass ich „besser“ werden muss (und damit genau das Gegenteil der Intention von Yoga!).

Es ist mir in meiner Praxis nicht mehr so wichtig, ob das Knie nun zu 90 Grad gebeugt ist oder das Bein ganz gestreckt. Stattdessen folge ich den Impulsen meines Körpers und finde meinen ganz persönlichen Ausdruck in der Pose. Das ist dann vielleicht nicht so Foto-tauglich – hat aber körperliche, mentale und emotionale Wirkung.

Meine Antwort auf den Trend

So hat mich dieser Social-Media-Trend zum Nachdenken gebracht und ich konnte mal wieder über mein Verhältnis zu Yoga reflektieren. Es ist für mich super spannend zu sehen, wie sich das über die Jahre verändert und weiterentwickelt!

Ich habe dann auch meine eigene Version einer Antwort gestaltet: Hier kommen meine 3 Posen, die ich mit Dir teilen will.

Eine Pose, die ich liebe: Krieger II

Ich liebe die Zentrierung und Ausrichtung meiner Energie, die ich in dieser Haltung spüre. Sie unterstützt meine Konzentration, ich kann Kraft tanken und mich für Herausforderungen stärken. Eine meine absoluten Lieblings-Posen!

Eine Pose, die ich lerne zu lieben: Pyramide

Lange war mir diese Variante einer Vorbeuge unbequem und ich habe sie in meiner persönlichen Praxis vermieden. Aber mittlerweile lerne ich mehr und mehr, diese Haltung zu genießen – auch weil ich weiß und spüre, wie Vorbeugen mein Nervensystem beruhigen.

Eine Pose, auf die ich stolz bin: Shavasana

Zu Beginn meiner Yoga-Praxis habe ich Shavasana oft ausfallen lassen – denn lange war ich in dieser Haltung sehr weit entfernt von „Endentspannung“. Mein Gedankenkarussell drehte sich immer schneller, während ich mich zwingen musste, still zu liegen. Heute bin ich stolz drauf, dass ich Shavasana mittlerweile mit Körper, Geist und Seele genießen kann.

Aus diesen Trend-Antworten ist auch ein kurzes Video entstanden (nur 16 Sekunden), in dem ich meinen Ausdruck dieser 3 Posen zeige – und in dem auch meine Hündin Laya mitspielt:

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