Mach mal Pause!

Letzte Woche hatte ich mal wieder ein paar Tage, wo ein Termin den nächsten gejagt hat: Ich saß drei Tage hintereinander von morgens bis abends vor dem Computer. Zum Glück hat mich meine Hündin Laya wenigstens über Mittag für eine kurze Pause nach draußen komplimentiert!

Versteh mich nicht falsch – es sind alles tolle Projekte, an denen ich im Moment arbeite. Ich war mit Feuereifer dabei und die Zeit verflog nur so. Und trotzdem fühlte ich mich nach diesen drei Tagen schlapp, leicht überfordert und habe mich auch ein wenig über mich selbst geärgert – denn eigentlich weiß ich es besser.

Pausen halten den Energiespeicher gefüllt

Ich weiß, dass regelmäßige Pausen wichtig sind, um meine Batterien wieder aufzuladen. Körper, Geist und Seele brauchen über den Tag verteilt immer wieder kleine Zeitoasen, in denen sie regenerieren können. Und doch kommen Pausen im Alltag häufig zu kurz: zu viel zu tun, zu wenig Zeit, zu hohe Anforderungen.

Doch wenn wir unsere Energie-Batterien immer nur anzapfen, ohne sie zwischendurch wieder aufzuladen, sind die Akkus irgendwann leer. Körperliche und mentale Erschöpfung sind die Folge, das Gefühl von Stress und Verausgabung wird immer stärker.

Kurze Pausen machen den Unterschied

Zahlreiche Studien zeigen, dass man im Durchschnitt alle 90 Minuten mindestens fünf Minuten Pause machen sollte. Dein System kann sich erholen und Stress wird abgebaut. Du bleibst länger fit und leistungsfähig und gehst mit mehr Gelassenheit und Leichtigkeit durch den Tag.

Ohne Pause hingegen sinkt die Konzentration und die Fehlerquote steigt, Du wirst langsamer und der Stress baut sich nach und nach auf. Du bist gereizt und fühlst Dich ausgelaugt. Spätestens wenn Du diese Anzeichen bei Dir wahrnimmst, ist es Zeit für eine Pause!

Pause ist nicht gleich Pause

Der Inhalt Deiner Pausen bestimmt, inwieweit Dein System regenerieren kann. Auf den Handy-Bildschirm starren oder schnell noch dies und das erledigen ist nicht besonders wirksam – im schlimmsten Fall sorgt das sogar für noch mehr Stress.

Jeder von uns hat eigene Wege, seine Energiespeicher wieder aufzufüllen. Ein paar Ideen für sinnvolle Pausenbeschäftigungen:

  • Frische Luft: Sauerstoff schenkt Dir lebenswichtige Energie. Also: Fenster auf und tief durchatmen!
  • Entspannung: Ist Dein Körper sehr angespannt, kannst Du eine Atemübung  (z.B. die tiefe Bauchatmung) oder progressive Muskelentspannung ausprobieren. Auch ein Powernap kann helfen!
  • Soziale Kontakte: Hast Du eine/n FreundIn, bei der/m es Dir nach einem Gespräch immer so richtig gut geht? Dann ruf sie oder ihn in Deiner nächsten Pause einfach mal an!
  • Nichts tun: Ja genau, manchmal hilft es, einfach gar nichts zu tun. Vielleicht möchtest Du einfach fünf Minuten in der Hängematte entspannen oder aus dem Fenster schauen?

Und natürlich der Allzeit-Klassiker: Bewegung! Eine kleine Runde um den Block gehen oder eine Mini-Einheit Yoga am Arbeitsplatz bringt den Körper in die Entspannung. Mein neuestes YouTube Video (18min) habe ich speziell für den Büro-Alltag aufgenommen – mach gleich mit!

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Ich habe mir nach diesen drei anstrengenden Tagen dann einen Ruhetag gegönnt – lange Spaziergänge, nur wenig Bildschirm-Zeit und eine entspannende Yoga-Einheit. Und habe mir mal wieder klar gemacht: Stressige Tage wird es immer wieder geben, doch ich weiß, wie ich mit einfachen Mitteln meinen Energie-Level ausgeglichen halten kann!