3 Übungen zur Regulation Deines Nervensystems

Wusstest Du, dass die Regulation Deines Nervensystems der Schlüssel dazu ist, Dein Leben nach Deinen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten?

Dein autonomes Nervensystem ist verantwortlich für alle Abläufe im Körper, die Du nicht willentlich steuern musst – also z.B. für Herzschlag, Verdauung, Atmung oder auch für die Funktion Deines Immunsystems.

Es bestimmt außerdem die Art und Weise, wie Du die Außenwelt über Deine Sinne wahrnimmst, wie Du auf Situationen reagierst und wie Du Dich fühlst (z.B. gestresst oder entspannt, gelassen oder getriggert). Damit ist es verantwortlich dafür, welche Gedanken und Handlungen Deinen Alltag bestimmen.

Ein reguliertes Nervensystem…

Ist Dein Nervensystem reguliert (also in Balance), bist Du im Alltag gelassener und ruhst in Dir. Äußere Einflüsse berühren Dich nicht so stark und es fällt Dir leichter, Dir selbst zu vertrauen, Deine Bedürfnisse wahrzunehmen und sie zu erfüllen. Du kannst über Deine Situation reflektieren und bewusst Veränderung einleiten.

Kurz gesagt: Ein reguliertes Nervensystem erlaubt Dir, Deine Träume und Ziele zu verfolgen, ohne dass Dir alte Muster oder äußere Hindernisse im Weg stehen.

… vs. ein dysreguliertes Nervensystem

Ist Dein Nervensystem hingegen aus der Balance gekommen, zeigt sich das häufig in andauernder innerer Anspannung. Du fühlst Dich gestresst, gereizt, erschöpft und/oder neigst dazu, überzureagieren. Äußere Reize überfordern Dich schnell und es fällt Dir schwer, Dich über längere Zeit zu konzentrieren.

Diese Beschreibung macht schon deutlich, dass es Dir mit einem dysregulierten Nervensystem sehr schwer fallen wird, Deine Wünsche und Ziele nachhaltig zu verfolgen – Du bist im Überlebensmodus und hast auf Autopilot geschaltet.

Die Fähigkeit zur Selbstregulation

Keine Sorge, falls Du Dich in der dysregulierten Beschreibung wiederfindest: Das muss nicht so bleiben! Denn Dein Nervensystem besitzt die Fähigkeit zur Selbstregulation: Es kann also wieder in die Balance zurückkommen (je nachdem, wie stark die Dysregulation ist, kann das ein längerer Prozess sein).

3 Übungen zur Regulation Deines Nervensystems:

Grundsätzlich reguliert Dich alles, was Dich aus dem Kopfkino zurück in Deinen Körper bringt und Dir ein Gefühl von Verbundenheit zu Dir selbst schenkt. Dazu habe ich Dir heute 3 Übungen mitgebracht, die die Selbstregulation Deines Nervensystems unterstützen. Jede der Übungen braucht nur wenig Zeit und lässt sich ganz einfach in den normalen Alltag integrieren.

Mach zu Beginn jeder dieser Übungen einen kurzen Check-In: Wie fühlst Du Dich jetzt gerade? Welche Empfindungen sind präsent? Wenn Du möchtest, kannst Du Deinen Zustand auf einer Skala einordnen (z.B. 1 für extrem gestresst, 10 für total entspannt). Dann geh in eine der drei folgenden Übungen:

  1. Fokussierung: Such Dir ein Fokus-Objekt für Deine Aufmerksamkeit, das Dich beruhigt (z.B. eine Pflanze, der Kontakt Deiner Füße zum Boden oder ein bestimmtes Geräusch wie Meeresrauschen). Verweile für ein paar Momente mit Deiner Aufmerksamkeit auf Deinem Fokus-Objekt und nimm es wirklich im Detail wahr.
  2. Berührung: Lege Deinen Hände dort auf Deinen Körper, wo es sich angenehm anfühlt (z.B. auf den Herzraum, die Augen oder den Bauch). Spüre für einige Momente in diese Berührung hinein und nimm sie ganz genau wahr (z.B. Druck, Temperatur, Kontakt…).
  3. Bewegung: Mach eine Bewegung mit Deinem Körper, die sich angenehm für Dich anfühlt (egal wie klein oder groß – z.B. mit dem Oberkörper pendeln, die Hände bewegen, mit dem Kiefer wackeln, Yoga…). Wiederhole diese Bewegung für ein paar Momente und nimm genau wahr, was die Bewegung in Deinem Körper auslöst.

Mach zum Abschluss jeder der drei Übungen nochmals einen kurzen Check-In: Wie fühlst Du Dich jetzt? Was kannst Du wahrnehmen? Wenn Du möchtest, kannst Du Deinen Zustand nochmals auf der Skala einordnen. Hat sich etwas verändert?

Wenn Du merkst, dass Du etwas ruhiger, gelassener und geerdeter bist: Wiederhole die Übung so oft Du willst im ganz normalen Alltag, um Dein Nervensystem immer wieder ein Stückchen mehr in Balance zu bringen!

P.S.: Ich habe es oben schon erwähnt – je nachdem, wie dysreguliert Dein Nervensystem ist, kann die Regulation ein längerer Prozess sein. Manchmal hilft Dir auch Unterstützung und Begleitung von außen, um Dir wirklich den Raum und die Zeit für Dich selbst zu geben. Wenn Du Fragen dazu hast, melde Dich gerne bei mir.

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