Yoga ist (m)eine Lebensphilosophie und bedeutet für mich viel mehr, als nur den Körper möglichst kunstvoll zu verrenken. Seitdem ich tiefer eingestiegen bin, habe ich Yoga für mich persönlich von der Matte und in mein Leben geholt.

Körper, Geist und Seele in Einklang

Yoga hat mir dabei geholfen, meinen Körper, meinen Geist und meine Seele in Harmonie miteinander zu verbinden. Dabei macht sicher jeder von uns seine ganz eigenen Erfahrungen, weil wir alle von einem unterschiedlichen Ausgangspunkt aus losgehen. Wir alle nehmen also unterschiedliche Aspekte von Yoga bewusst wahr. Trotzdem möchte ich euch drei Bereiche vorstellen, bei denen Yoga in meinem Leben einen großen Unterschied macht.

Atmen

Im Yoga legen wir großen Fokus auf die bewusste Atmung, egal ob es die tiefe Bauchatmung ist, die Wechselatmung durch die beiden Nasenlöcher oder einfach, dass ich darauf achte, dass der Atem bei den Asanas frei fließen kann. Das hatte einen großen Einfluss auf mein Leben neben der Matte: Wenn ich heute in stressige Situationen komme, achte ich automatisch immer zuerst auf meinen Atem. Fließt er frei? Atme ich tief? Allein die Rückbesinnung darauf lässt mich ruhiger werden und klarer denken, und ich kann meine Energie dadurch besser managen.

Achtsamkeit

Beim Yoga üben wir, im Moment zu sein. „Being present“, wie man so schön im Englischen sagt. Das hat auch einen großen Unterschied für mich gemacht: Früher habe ich viel zu oft in der Zukunft gelebt, mir Gedanken gemacht oder tausend Pläne geschmiedet. Durch Yoga ist mir bewusst geworden, dass der jetzige Moment zählt. Ich mache oft während des Tages Selbst-Checks, wo sich mein Geist gerade befindet, und nehme meine Umgebung bewusst wahr. Ich genieße den Moment und bin dankbar auch für die kleinen Dinge. Das füllt meine Energiespeicher immer wieder auf und macht mich deutlich positiver und entspannter.

Selbstbewusstsein

Durch Yoga verbinde ich meinen Körper mit meinem Geist und meiner Seele, und ich komme bei mir selbst an. Bevor ich tiefer in Yoga eingestiegen bin, war der Verstand für mich das wichtigste. Ich habe vorwiegend rational gedacht und gehandelt, mich aber gleichzeitig dauernd hinterfragt und selbst herausgefordert. Jetzt höre ich nicht nur auf meinen Verstand, sondern genauso auf meinen Bauch und mein Herz. Ich habe gelernt, mir selbst und dem Leben zu vertrauen. Das macht mich selbstbewusster und insgesamt zufriedener. Auch für mein Energie-Management ist diese Verbindung sehr wichtig, da es eben nicht nur auf einen Bereich ankommt, sondern das Zusammenspiel aller drei Bereiche.

2 Kommentare zu „Wie ich Yoga von der Matte hole

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