Durch Konzentration können wir unsere mentale Energie bewusst bündeln und fokussiert anwenden. Das ermöglicht uns, produktiv zu sein, was wiederum unseren Energie-Haushalt stärkt.

Unser Gehirn filtert automatisch vor

Jeden Moment erreichen unseren Organismus zahlreiche Reize: Geräusche, etwas bewegt sich, ein Luftzug streift uns. Müssten wir auf alle Eindrücke bewusst reagieren, wären wir komplett überfordert. Deswegen trifft unser Gehirn unabhängig Entscheidungen und „sortiert vor“: Welcher Reiz wird ignoriert, was ist wichtig?

Sobald eine bestimmte Reizschwelle überschritten wird, kommt unsere Aufmerksamkeit ins Spiel. Aufmerksamkeit ist die Voraussetzung für bewusste Wahrnehmung. Unser Gehirn fokussiert seine Aktivität auf bestimmte externe oder interne Reize, die es aus der unglaublichen Vielfalt von Sinneseindrücken auswählt. Dies geschieht oft unbewusst: zum Beispiel fokussiert unser Gehirn auf ein besonders lautes Geräusch. Dieses nehmen wir dann bewusst wahr.

Unsere Kontrolle über die Aufmerksamkeit

Konzentration ist die Fähigkeit, unsere Aufmerksamkeit bewusst auf eine bestimmte Sache zu lenken. Jeder von uns hat (bis zu einem gewissen Limit) diese Fähigkeit, allerdings unterschiedlich ausgeprägt. Wie gut sich jeder einzelne Mensch konzentrieren kann, hängt dabei sowohl von den Genen als auch von den gemachten Erfahrungen ab.

Je besser wir uns konzentrieren können, umso besser können wir uns bestimmten Aufgaben, Situationen und Menschen zuwenden und Ablenkungen ausblenden. Wir können uns Konzentration auch als einen Energiestrahl vorstellen, den wir auf ein bestimmtes Ziel fokussieren – wie ein Laser. Je besser wir unsere Energie fokussieren können, desto gebündelter ist der Energiestrahl – desto effektiver nutzen wir ihn.

Die Krux mit den Ablenkungen

Gerade im heutigen Informationszeitalter lauern Ablenkungen überall. Haben wir Mühe mit der Konzentration, richtet unser Gehirn die Aufmerksamkeit auf die stärksten Reize, die es erreichen. Wir springen von einem Thema zum nächsten und können Dinge nur schwer zu Ende bringen. Noch dazu hat unser Gehirn die Tendenz, Negatives stärker wahrzunehmen – ein Überbleibsel aus der Urzeit, wo der Fokus auf Risiken und Gefahren das Überleben sicherte.

Das wirkt sich negativ aus. Studien belegen, dass wir bis zu 25% mehr Zeit brauchen, eine Sache zu Ende zu bringen, wenn die Aufmerksamkeit hin und her hüpft. Gleichzeitig ist es anstrengend und demotivierend für unseren Geist, wir sind schneller erschöpft und kraftlos.

Rituale im Alltag helfen

Für unser mentales Energie-Management ist es also wichtig, dass wir uns gut konzentrieren können – gerade in unserem hektischen Alltag. Konzentration ermöglicht uns, Ablenkungen auszublenden, Aufgaben zu Ende zu bringen, und somit unsere mentale Energie produktiv einzusetzen.

Wir können unsere mentale Energie mit kleinen Ritualen im Alltag stärken:

  • Eine Prioritätenliste anlegen – was ist wirklich wichtig heute?
  • Die wichtigste Aufgabe gleich morgens erledigen – das Erfolgsgefühl stärkt unsere mentale Energie und lässt uns kraftvoll durch den Tag gehen
  • Wichtige Dinge weit weg von Smartphone und Computer erledigen – dazu gehört auch „Quality Time“ mit Familie und Freunden
  • Kein Multitasking – eins nach dem anderen bewusst angehen

Was hast Du noch für Tipps, um die Konzentration zu steigern und damit Deine mentale Energie zu stärken?

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