Wissenschaftliche Studien belegen, was wir schon lange intuitiv wissen: Die Natur hat einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit und unseren Energie-Level. Schon ein kurzer Spaziergang z.B. im Wald hilft, sich erfrischt und glücklich zu fühlen. Warum ist das so?

Frische Luft

Sauerstoff bringt uns Energie. Unser Gehirn braucht ihn, um effektiv und konzentriert arbeiten zu können. Frische Luft sorgt dafür, dass wir den optimalen Sauerstoffgehalt einatmen können. In geschlossenen Räumen jedoch verringert sich durch unsere Atmung der Sauerstoffgehalt kontinuierlich, während gleichzeitig der Kohlenstoffdioxidgehalt steigt. Dadurch sinkt unser Energie-Level, wir können uns nur schlecht konzentrieren und werden müde.

In der Natur ist die Luft normalerweise deutlich besser als in geschlossenen Räumen. Waldluft z.B. enthält bis zu 90% weniger Staubteilchen. Unser Körper kann so bei jedem Atemzug frische, gesunde Luft mit viel Sauerstoff aufnehmen und die Durchblutung wird angekurbelt – pure Energie für unseren Körper und unser Gehirn! Gerade tiefes Durchatmen wirkt besonders effektiv und kann den Energie-Level langfristig steigern. Atemübungen an der frischen Luft sind daher besonders nachhaltig.

Die Sonne

Die Sonne ist Energiespender Nummer 1. Für unseren Körper leistet sie wertvolle Arbeit: Die UV-Strahlen auf unserer Haut sind verantwortlich für die Produktion von Vitamin D in unserem Körper. Vitamin D reguliert den Kalzium- und den Phosphatspiegel im Blut und ist unverzichtbar für den Aufbau und Erhalt gesunder Knochen. Wir können Vitamin D nur begrenzt über die Nahrung aufnehmen, daher sind die Sonnenstrahlen sehr wichtig für unseren Vitaminhaushalt. Selbst an bewölkten und regnerischen Tagen dringt die UV-Strahlung durch die Wolkendecke und stärkt uns von innen.

Und auch für unseren Geist und unsere Seele ist die Sonne ein Energiespender. Scheint sie uns für nur 5 Minuten ins Gesicht, hellt sich unsere Stimmung auf und wir sind gelassener.

Der Wald

Pflanzen und Bäume sind ebenfalls wichtige Energiespender. Nicht umsonst empfehlen japanische Mediziner Shinrin Yoku, zu Deutsch „Waldbaden“, und Waldmedizin ist dort ein eigener Forschungszweig. Studien zeigen, dass ein Aufenthalt in Wäldern Stress reduziert und die Stimmung aufhellt.

Doch nicht nur das: In der Waldluft wurden sogenannte Terpene nachgewiesen, organische Verbindungen, mit denen Pflanzen untereinander Botschaften austauschen, um Schädlinge abzuwehren. Diese Stoffe nehmen wir über die Atmung und die Haut auf. Sie stärken unser Immunsystem, indem sie Anzahl und Aktivität unserer natürlichen Killerzellen fördern. Diese natürlichen Killerzellen erkennen und zerstören kranke Körperzellen. Wir stärken im Wald also unsere Abwehrkräfte.

Auszeit für Körper, Geist und Seele

Katharina Holch - Energie entfesseln - Blogartikel - Raus in die Natur Text

Ein Spaziergang an der frischen Luft kann für uns eine wichtige Auszeit darstellen – natürlich nur, wenn das Handy in der Tasche bleibt. Endlich mal Pause von der alltäglichen Informationsflut, das macht den Kopf frei und gibt uns die Möglichkeit, zu regenerieren und ganz bei uns zu sein. Genieße die Natur mit all Deinen Sinnen!

Auch nach einem sehr stressigen Termin (oder gar Tag) hilft die Natur: Schon nach einem zehnminütigen Spaziergang kann unser Körper entspannen. Die Herzfrequenz sinkt, weniger Adrenalin wird ausgeschüttet und somit sinkt auch der Stresslevel. Gleichzeitig hilft die Bewegung, unsere angespannten Muskeln zu lockern, und sie stärkt Knochen und Gelenke.

Noch dazu befindet sich in der Luft ein Bakterium (Mycobacterium vaccae), welches unseren Serotoninspiegel ansteigen lässt. Serotonin ist ein Hormon, das Angst abschwächt, unser Wohlbefinden steigert und mitverantwortlich für das Glücksgefühl ist. Glück ist pure Energie! Was kann jetzt noch gegen einen Spaziergang in der Natur sprechen?

… und wenn das Wetter schlecht ist?

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.
– Deutsches Sprichwort.

Frische Luft ist gesund – bei jedem Wetter! Gerade wenn es mal nass, kalt und ungemütlich ist, sollten wir raus aus der warmen Wohnung. Wind und Wetter geben unserem Organismus Anreize und unser Körper passt sich den Bedingungen an. Je öfter wir auch bei schlechtem Wetter nach draußen gehen, desto mehr gewöhnt sich unser Körper an die Herausforderungen, stärkt das Immunsystem und härtet ab.

Also: Raus in die Natur und Energie tanken!

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